Starkes Signal Mehr als 25.000 Menschen verteidigen in Nürnberg den Sozialstaat

Bundesweit gingen am 26. September rund 175.000 Menschen in 15 Städten auf die Straße, darunter zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der IG Metall Aschaffenburg. Die klare Botschaft: Wer den Sozialstaat kaputtsparen will, wird auf entschlossenen Widerstand treffen.

Impressionen aus Nürnberg: Kolleginnen und Kollegen stehen für einen starken Sozialstaat ein.

29. September 2026 29. September 2026


Mehr als 25.000 Menschen haben am 26. September in Nürnberg für einen starken Sozialstaat demonstriert. Dem Aufruf des DGB folgten Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Betriebsräte, Vertrauensleute und zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer aus ganz Bayern. Auch die IG Metall Aschaffenburg war mit einer starken Delegation vertreten. Bereits in den frühen Morgenstunden machten sich Busse aus Aschaffenburg und Lohr auf den Weg nach Nürnberg.

Die Botschaft des Tages war eindeutig: Wir lassen uns den Sozialstaat nicht kaputtsparen. Ob bei Rente, Gesundheit, Pflege, Bildung oder kommunalen Leistungen – die Menschen erwarten von der Politik Investitionen in den gesellschaftlichen Zusammenhalt statt Kürzungen auf dem Rücken der Beschäftigten.

Nürnberg war dabei Teil einer bundesweiten Protestbewegung. In 15 Städten gingen insgesamt rund 175.000 Menschen auf die Straße, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die beeindruckende Beteiligung machte deutlich: Der Rückhalt für einen leistungsfähigen Sozialstaat ist groß, und die Bereitschaft, dafür einzustehen, wächst.

Auf der Kundgebung in Nürnberg fanden unter anderem DGB-Bezirksvorsitzender Bernd Stiegl und die Erste Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, klare Worte. Sie machten deutlich, dass soziale Sicherheit keine freiwillige Leistung ist, sondern die Grundlage für ein gutes und würdevolles Leben. Wer den Sozialstaat schwächt, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und verschärft die Unsicherheit vieler Menschen.

Die Kolleginnen und Kollegen aus Aschaffenburg und Lohr zeigten gemeinsam mit Tausenden anderen Gesicht für Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Die Demonstration hat eindrucksvoll bewiesen: Die Beschäftigten lassen sich nicht gegeneinander ausspielen und werden Kürzungsplänen entschlossen entgegentreten.

Eines wurde in Nürnberg ebenfalls deutlich: Dieser Protest war kein einmaliges Ereignis. Sollte die Politik weiter an Sozialleistungen sparen und die Sorgen der Menschen ignorieren, werden die Gewerkschaften erneut mobilisieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sendeten ein klares Signal nach Berlin: Wir werden unseren Sozialstaat verteidigen. Und wenn nötig, gehen wir wieder auf die Straße.

Gemeinsam. Solidarisch. Entschlossen. Für einen starken Sozialstaat.