Haltung zeigen! Perspektiven entwickeln! Beschäftigte verdienen Perspektiven: Wirtschaftsminister Aiwanger besucht Magna in Dorfprozelten

Dorfprozelten. Ein deutliches Signal für die Beschäftigten von Magna Mirrors: Gemeinsam mit Betriebsrat, IG Metall und zahlreichen politischen Vertreterinnen und Vertretern besuchte der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Standort in Dorfprozelten.

Hubert Aiwanger informiert sich über die aktuelle Situation bei Magna in Dorfprozelten. Die Belegschaft, Betriebsrat und IG Metall sowie regionale Politik sind im Dialog mit dem Wirtschaftsminister

2. September 2026 2. September 2026


Trotz anhaltenden Regens versammelten sich zahlreiche Beschäftigte vor dem Werkstor, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und für ihre Zukunftsperspektiven einzutreten.
 
Hintergrund des Besuchs sind die Pläne des Magna-Konzerns, den Standort Mitte 2027 zu schließen. Für die 216 Beschäftigten und ihre Familien bedeutet diese Ankündigung große Unsicherheit. Umso wichtiger war es den Kolleginnen und Kollegen, ihre Erwartungen und Forderungen direkt an den Wirtschaftsminister heranzutragen.
 
Im Gespräch mit Hubert Aiwanger machten Beschäftigte, Betriebsrat und IG Metall deutlich, dass es in Dorfprozelten nicht um abstrakte Zahlen geht, sondern um Menschen, Familien und industrielle Kompetenz. Der Standort verfügt über eine engagierte, hoch qualifizierte und motivierte Belegschaft, die über viele Jahre zum Erfolg des Unternehmens beigetragen hat.
 
„Die Beschäftigten haben eine Perspektive verdient“, lautete die zentrale Botschaft des Tages. Jetzt seien nicht nur Unternehmen, sondern auch Politik und alle gesellschaftlichen Akteure gefordert, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen.
Neben dem Wirtschaftsminister nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener politischer Parteien sowie Mandatsträger aus der Region an dem Termin teil. Einigkeit bestand darüber, dass die angekündigte Werksschließung erhebliche Auswirkungen auf die Region hätte und deshalb alle Möglichkeiten geprüft werden müssen, um Beschäftigung und industrielle Wertschöpfung vor Ort zu erhalten.
 
Die IG Metall begrüßt den offenen Austausch mit der Politik. Gleichzeitig macht sie deutlich: Die Menschen in Dorfprozelten brauchen mehr als Verständnis und Anteilnahme. Sie brauchen konkrete Perspektiven. Dafür ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von Unternehmen, Politik, Betriebsrat und Gewerkschaft notwendig.
 
Die kommenden Monate werden entscheidend sein. Die IG Metall wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Interessen der Beschäftigten im Mittelpunkt stehen und tragfähige Zukunftslösungen entwickelt werden. Denn klar ist: Die Kolleginnen und Kollegen bei Magna dürfen mit den Folgen der Standortentscheidung nicht allein gelassen werden.

Hubert Aiwanger informiert sich über die aktuelle Situation bei Magna in Dorfprozelten. Die Belegschaft, Betriebsrat und IG Metall sowie regionale Politik sind im Dialog mit dem Wirtschaftsminister