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Beim Aktionstag der Bosch Rexroth Betriebe haben über 3.00 Kolleginnen und Kollegen gegen den geplanten Kahlschlag der Unternehmensführung protestiert.
Der Betriebsrat wurde zu 24 geplanten Beendigungskündigungen angehört, trotz laufender Gespräche zu einem Interessenausgleich und Sozialplan. Da ein weiterer Personalabbau im Raum steht, leitete der Betriebsrat ein Verfahren zu einer Einstweiligen Verfügung ein.
Der TAKATA-Aufsichtsrat hat den Verkauf an KSS beschlossen. Verbunden damit ist eine Gesamteinigung zwischen der Key Safety Systems, der TAKATA-Holding, den Automobilherstellern und Banken. Das Unternehmen selbst gehört zur chinesischen Joyson-Gruppe.
Im Frühjahr 2022 ist Betriebsratswahl – unsere Wahl in den Betrieben. Von März bis Mai wählen die Beschäftigten in den Betrieben ihre Vertreterinnen und Vertreter – Kolleginnen und Kollegen aus ihrer Mitte. Kandidieren können alle Beschäftigten, die dem Unternehmen mindestens sechs Monate angehören.
IG Metall Bayern bewertet Bosch Rexroths Pläne kritisch.
Ab 10 Uhr legten Beschäftige von SAF-Holland in Keilberg und ab 12 Uhr Beschäftigte von Linde Material Handling in Kahl die Arbeit nieder... und nahmen sie für den heutigen Tag auch nicht mehr auf!
Um die Mittagszeit legten die Beschäftigten bei WIKA in Klingenberg und bei Bosch Rexroth EDC (Indramat) die Arbeit nieder. In Klingenberg gingen die Warnstreikenden in den Frühschluss.
Viele Beschäftigten von Bühler, sensyMIC und Continental in Alzenau folgten dem Warnstreikaufruf und trafen sich um 9 Uhr in in der Carl-Zeiss-Str. 9 in Alzenau zur Kundgebung.
Am 20. März informierte das Management Betriebsrat und Belegschaft darüber, dass der Standort in Dorfprozelten bis Ende 2025 geschlossen werden soll. Ein Schlag ins Gesicht!
Um 21:15 Uhr standen das Werk 1 und die Gießerei von Bosch Rexroth in Lohr. Die Beschäftigten befanden sich im Warnstreik.